Aktuelles

Nachfolgend finden Sie Neuigkeiten aus Edelfingen.

19.11.2021

Infoveranstaltung Breitbandversorgung


28.07.2021

„Campus am Taubergrund“ nimmt Gestalt an

Pressemitteilung der Stadt Bad Mergentheim

Bauarbeiten in Edelfingen für Kindergarten- und Grundschul-Projekt

Bad Mergentheim. Das Projekt „Campus am Taubergrund“ in Edelfingen schreitet voran und nimmt Gestalt an.

Die Stadt Bad Mergentheim saniert und erweitert die Grundschule in Edelfingen – und verknüpft dieses Projekt mit dem Neubau des Kindergartens zur gemeinsamen Campus-Lösung. Dieser Tage werden auf der Baustelle überall die Fenster eingesetzt, auch in den Räumen und Fluren, der Fassade sowie am Dach wird stetig gearbeitet, berichtet der federführende Architekt Max Ertel.

Das Projekt umfasst fünf Kindergarten-Gruppen (davon drei für Kindergarten-Kinder plus zwei Krippen-Gruppen), insgesamt entsteht Raum für 95 Kinder (75 Kita-Kinder, 20 Krippen-Kinder). Außerdem gehört zum Gebäude eine einzügige Grundschule für rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Edelfingen und dem weiteren Stadtteil Löffelstelzen. Eine Schulbezirksänderung über die Einbeziehung der Löffelstelzer Kinder sichert den Fortbestand der Schule und entlastet den Druck in der Kernstadt mit den dort besonders stark steigenden Kinderzahlen.

In den Campus werden 7,4 Millionen Euro investiert, wobei bisher folgende Förderungen in Anspruch genommen werden: Landeszuschuss Kommunaler Schulhausbau (203.000 Euro), Investitionsprogramm des Bundes Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 – 2020 (182.450 Euro), Kommunaler Sanierungsfond Förderjahr 2019 (317.000 Euro), Ausgleichsstock 2020 (950.000 Euro). Die Gesamt-Fördersumme beträgt rund 1,65 Millionen Euro. Der Kostenrahmen kann nach derzeitigem Stand eingehalten werden.  

Der Kindergarten und der Ganztagesbereich der Grundschule soll zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein, so das ehrgeizige Ziel. Die Fertigstellung der Grundschule ist bis Juli  2022 geplant. Größte Herausforderung ist dabei aktuell, dass es immer wieder Lieferprobleme und Lieferverzögerungen von Baumaterial gibt. Nach dem Abriss des alten Kindergartens erhält der Bau eine großzügige Außenanlage.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar und Stadtbaudirektor Bernd Straub bedanken sich bei allen, die sich planerisch und handwerklich für das große Bauprojekt engagieren. Auch Kindern, Lehrkräften, Erzieherinnen und Eltern gebühre ein Dank für das Verständnis, denn Unterricht und Kinderbetreuung müssen übergangsweise in Container-Räumen in Edelfingen und in Bad Mergentheim stattfinden.

Der Ausbau der Betreuungs- und Bildungs-Infrastruktur ist in der Großen Kreisstadt seit Jahren ein Investitions-Schwerpunkt, allein im laufenden Jahr 2021 fließen rund 7 Millionen Euro nur in diesen Bereich. stv


18.06.2021

Edelfinger wehren sich gegen steigende Verkehrsbelastung in der Theobaldstraße

Die Anwohner der Theobalstraße beklagen seit geraumer Zeit über eine zunehmende Verkehrsbelastung. Ein Großteil dieser Belastung wird durch den Berufsverkehr über die Wilhelm-Frankstraße zu den Industriegebieten „Abelt“ und „Würth“ verursacht. Diese Verkehrsteilnehmer sollen nun durch eine Sperrung der Wilhelm-Frank-Straße aus Richtung Edelfingen zur Benutzung der B290 gezwungen werden.

Die knapp 1 Km lange Theobalstraße schlängelt sich mit mehreren Kurven von der B290 kommend bis zum Bahnübergang durch den Ortsteil. Das hohe Verkehrsaufkommen mit ca. 2000 Kraftfahrzeugen täglich sorgt für viele Abgase, Dreck und Lärm in dieser engen Straße mit einigen Einmündungen von Seitenstraßen. Auch zahlreiche Radfahrer des Taubertalradweges  benutzen einen Teil dieser innerörtlichen Hauptstraße. Immer wieder entstehen an den Einmündungen und durch geparkte Fahrzeuge brenzlige Verkehrssituationen.

Zur Lösung dieser Problematik waren die Edelfinger Bürger am Mittwochabend zu einer Anhörung in die Turn- und Festhalle eingeladen. Ortsvorsteher Detlef Heidloff  konnte hierzu in der coronagemäß bestuhlten Halle neben zahlreichen Einwohnern seine Ortschaftsräte und den Leiter des städtischen Amtes für Ordnung und Verkehr Christian Völkel begrüßen. Dieser stellte in einem Vortrag verschiedene Verkehrsmodelle vor. In einer Variante sprach er eine Umleitung des Verkehrs durch die Mittlere Straße, Ratsstraße und Alte Frankenstraße für eine Fahrtrichtung an. Eine weitere Möglichkeit wäre die Ausweisung einer verkehrsberuhigten Zone im Bereich des Taubertalradweges oder die Einrichtung einer Einbahnstraße.  Doch für alle drei Modelle sah er keine Minderung des Verkehrsaufkommens, vor allem im 1. Fall nur eine Verlagerung des Problems in andere innerörtliche Straßen, bei der sogar noch mehr Anlieger betroffen wären. Auch die Überwachung einer verkehrsberuhigten Zone sah er als problematisch an. Wesentlich wirksamer wäre eine Sperrung der Wilhelm-Frank-Straße aus Richtung Edelfingen, führte Völkel weiter aus. Dann müssten die Berufspendler, die zu ihren Arbeitsplätzen in den Industriegebieten „Abelt“ und „Würth“ wollen, die B290 benutzen. Allerdings müssten auch die Anwohner der gesperrten Straße und die Anlieger der Wohngebiete Altenberg und Weinhalde für ihre Fahrt in die Kernstadt durch die Ortschaft zur B290 fahren. Auch der Wertstoff- und Recyclinghof wäre für alle Edelfinger nur über die B290 zu erreichen.  Die Sperrung würde kurz vor der Firma Flambriks beginnen. Weiterhin sollte die ungehinderte Zufahrt aus Richtung Edelfingen in die Wilhelm-Frank-Straße für Polizei und Rettungsfahrzeuge möglich sein.

In der anschließenden Diskussion sprachen sich vor allem die Anlieger der Theobaldstraße für die Sperrung der Straße in die Industriegebiete aus. Darüber hinaus wurde vorgeschlagen, eventuell Pflanzkübel zur Beruhigung des Restverkehrs aufzustellen. Ein Bewohner der Häuser in der Nähe des Bahnhofes berichtete vom Straßenlärm, der   morgens um 05.00 Uhr beginne. Ein weiterer beklagte jugendliche Schnellfahrer, die die Gerade   der Wilhelm-Frank-Straße für rasante Fahrten benutzen und forderte Geschwindigkeitsbegrenzungen. Eine Sprecherin sorgte sich um die Zufahrt für anliegende Firmen der Theobaldstraße. Ein Teilnehmer befürchtet durch die Verlagerung des Berufsverkehrs auf die B290 deren Überlastung, die sich vor allem durch den seiner Meinung nach zu kleinem Kreisverkehr in den Herrenwiesen ergebe. Er schlug vor, für die Zufahrt in den Riedpark und die fraglichen Industriegebiete eine Bypass-Regelung am Herrenwiesenkreisel zu schaffen und somit einen besseren Verkehrsfluss zu erreichen. Ein Bewohner der Mittleren Straße wies darauf hin, dass eine Durchleitung des Verkehrs in seine Wohnstraße und die Rats- und Alte Frankenstraße nicht sinnvoll sei. Nicht nur weil dann noch mehr Anlieger betroffen wären, sondern auch die älteren Einwohner und Mütter mit Kinderwagen sich auf diesen Straßen, die ohne Gehwege sind, nicht mehr sicher bewegen könnten. Ein Nebenerwerbslandwirt forderte, dass die Zufahrt zur Wilhelm-Frank-Straße weiterhin für landwirtschaftliche Fahrzeuge möglich sein sollte, um die Ackerflächen westlich der Tauber zu erreichen. Ein Ausweichen auf die Bundesstraße verursache dort nur unnötige Behinderungen.  Eine weitere Diskussionsteilnehmerin beklagte den starken Lärmpegel der B290 hin. Hierzu wies OV Heidloff auf die vorgesehenen Geschwindigkeitsreduzierungen hin. Demnach soll von der nördlichen Ortseinfahrt bis zur Einmündung Alte Frankenstraße die Geschwindigkeit auf 40 km/h reduziert werden. Für den restlichen Teil der Ortsdurchfahrt, soll eine 30er-Zone eingerichtet werden, da dort noch kein Flüsterasphalt als Straßenbelag eingebaut ist.

Einen Appell von FBL Christian Völkel sollten sich allerdings nicht nur die Edelfinger zu Herzen nehmen: Nicht für jede kurze Strecke, sei es zum Kindergarten, zur Schule oder zum Einkaufen das Auto zu benutzen, sondern auch mal zu Fuß zu gehen oder auf das Fahrrad zu steigen.

WM


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